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Fienchen´s Geschichte

An einem kühlen, verregneten Frühlingstag hörte unser Arnstädter Hausmeister Ralf Fritzsche ein leises, klägliches Miauen hinter den Mülltonnen und entdeckte ein kleines ausgehungertes Kätzchen.

Als er sich näherte, fauchte und knurrte das Kätzchen und war sehr scheu und dennoch erweichte es  das Herz unseres Hausmeisters.  Vorsichtig schob er ihr ein Näpfchen mit Futter zu und verbreitete die frohe Botschaft, dass zu unserem Team höchstwahrscheinlich von nun an ein Kätzchen gehören wird.  Auch die Mitarbeiter, ob Hauswirtschaft, Pflege, soziale Betreuung sowie das Leitungsteam waren von diesem Gedanken begeistert, weil wir Tiere sehr lieben und ein Kätzchen den Alltag aller versüßen würde.

Das Kätzchen wurde von Tag zu Tag zutraulicher und forderte ihre täglichen Futterrationen ein und ließ sich nur ein paar Tage später auch streicheln.

Aber wie soll das Kätzchen heißen? Ralf? Nach dem Namen seines Entdeckers? Eher ungünstig für eine weibliche Katze. So wurde beschlossen,  unser Kätzchen Ralfienchen zu nennen, kurz Fienchen.

Fienchen wurde von Tag zu Tag mutiger und traute sich bereits in den Garten und genoss ihre täglichen Streicheleinheiten. Die ersten Bewohner besorgten sich schon Leckerlis, und Fienchen konnte nicht widerstehen. Sie überwand ihre Angst und hielt sich nun auch im Garten auf und es dauerte nicht lange, besuchte sie uns in unseren Büros im Foyer.  Mittlerweile sind Körbchen, Häuschen und jegliches „Katzenequipment“ angeschafft.

Fienchen wird von allen geliebt, ob Bewohner oder Mitarbeiter und selbst die Angehörigen verwöhnen sie mit kleinen Leckereien. 

Plötzlich veränderte sich unser Fienchen. Ihr Bäuchlein wuchs und wuchs und wir wussten, das liegt nicht nur am guten Futter.

Ein paar Wochen später war es dann offensichtlich:  Wir werden Katzeneltern!

Am Sonntag letzter Woche war es dann soweit. Fienchen wurde Mutter von 5 wunderschönen Katzenkindern. 3 rot-weiße und 2 schwarz-weiße Babys brachte sie zur Welt. Und weil uns Fienchen vertraut, gebar sie ihre Kinder im Garten,  gleich neben dem Eingang zum Foyer.

Wir betteten ihre Babys in eine gut gepolsterte Kiste und sie ließ es zu.

Alle sind total verzückt von den niedlichen kleinen Wesen und es gab bereits schon jetzt genügend Anmeldungen vom Personal,  ein Kind von Fienchen adoptieren zu wollen.

Wir sind so froh, dass unser Hausmeister das leise, klägliche Miauen gehört hat und unser Fienchen ein erfülltes und beschütztes  Katzenleben führen darf.