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25 Jahre Fürsorge und Betreuung für Senioren

Pro Civitate feiert Jubiläum in Elsterwerda

Seit 1991 setzt sich die Pro Civitate Pflege und Betreuung gGmbH für ein würdevolles Altern ein. Das 25. Jubiläum wurde nun mit einem großen Sommerfest im Seniorenzentrum Elsterwerda gefeiert. Mehr als 200 Gäste, darunter Heimbewohner, Angehörige und Vizelandrat Peter Hans, kamen zum Gratulieren.

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Ruth Klaus freute sich bei der Jubiläumsfeier vor allem über den tierischen Besuch.
(Foto: Anja Brautschek)

„Ich bewundere die aufopferungsvolle Arbeit der Mitarbeiter. Mit Pro Civitate haben viele Menschen eine neue Heimstatt gefunden“, sagte Vizelandrat und Erster Beigeordneter des Landkreises Peter Hans. Das Seniorenzentrum in Elsterwerda war neben Bitterfeld und Jahnsdorf eines der ersten Häuser, die mit der Gesellschaftsgründung am 25. Juni 1991 von der Pro Civitate Pflege und Betreuung gGmbH übernommen wurden. Heute gehören 22 Einrichtungen aus Brandenburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie mehr als 1200 Mitarbeiter zum Unternehmen. „Und Pro Civitate ist ständig in Bewegung. Schon im nächsten Jahr wird eine neue Einrichtung in Chemnitz eröffnet“, erzählte Einrichtungsleiter Ronny Kuhn.

Vor allem ein liebevoller und vertrauter Umgang mit den Senioren stehe im Zentrum der Betreuung. „Der Kontakt zu den Menschen und die Gemeinschaft stehen für uns an oberster Stelle. Kleinigkeiten wie das Erzählen mit den Bewohnern oder einmal liebevoll die Hand streicheln machen viel aus“, sagte er.

Aus diesem Grund wurde auch das Jubiläum mit allen Beteiligten kräftig gefeiert. Sie wurden mit viel Musik und einem abwechslungsreichen Programm empfangen. Vor allem eine Fotoausstellung – zusammengetragen von den Mitarbeitern des Seniorenzentrums – fand reges Interesse. Zu sehen waren die schönsten Erinnerungen aus 25 Jahren Pro Civitate. Historische Haushaltsgegenstände wie Waagen, Bügeleisen oder Küchengeräte weckten Erinnerungen bei den Besuchern. Die Feuerwehr Elsterwerda war mit drei Einsatzwagen dabei. Die Kameraden erklärten wichtiges Rettungsinventar. Mit einer Handspritze konnten sich die Gäste selbst „beim Löschen“ versuchen und Dosen mit dem Wasserstrahl umschubsen. Das erfreute Jung und Alt.

Zwei Ziegen als besondere Gäste

Auch Schäfer Frank Fiedler war mit zwei Ziegen vor Ort. Immer wieder versammelten sich Trauben von Gästen um ihn. Sie streichelten die Tiere, beobachteten sie beim Grasen und durften sie sogar auf den Schoß nehmen. „Es ist immer wieder erstaunlich, was Tiere beim Menschen bewirken“, sagte Frank Fiedler. Regelmäßig ist er daher mit seinen Schafen und Ziegen oder zum „Plaudern am Spinnrad“ im Seniorenzentrum in Elsterwerda zu Besuch. „Wir kommen mit den Tieren sogar bis an die Betten heran. Bewohner, die sonst nicht sprechen, haben dadurch schon zu reden begonnen“, erzählte er.

Anja Brautschek

 

Quelle: http://www.lr-online.de/regionen/elbe-elster/elsterwerda/25-Jahre-Fuersorge-und-Betreuung-fuer-Senioren;art1059,5535064