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Trommeln, Sonne, gute Stimmung

Eine ganze Woche lang herrschte am „Haus Prieschka“
Zirkusstimmung. Zirkus „Bombastico“ gab mit Bewohnern aus dem „Haus
Prieschka“ Vorstellung beim Frühlingsfest Prieschka. Eine ganze Woche
lang herrschte am „Haus Prieschka“ Zirkusstimmung. Der Zirkus
„Bombastico“ hatte am Sonnabend vor einer Woche sein Zelt an der
Einrichtung für behinderte Menschen aufgeschlagen, um gemeinsam mit den
Bewohnern eine Vorstellung zu proben.

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Von Karsten Bär

15 Bewohner nahmen daran teil. „Die Aufregung war riesig“, blickt
Karsten Schneider, Leiter der Einrichtung des bundesweit tätigen
Unternehmens „pro civitate“, auf eine ereignisreiche Woche zurück. Am
Sonnabend wurde das geprobte Programm beim 7. Frühlingsfest am Haus
Prieschka dann vor zahlreichen Gästen aufgeführt.

Der Zirkus „Bombastico“ ist nicht nur deutschlandweit, sondern auch in
anderen Teilen Europas unterwegs, um gemeinsam mit behinderten Menschen
Zirkusprogramme zu entwickeln und zu spielen. Dabei gehen die
Mitarbeiter des Zirkus unter Leitung von Rico Bombastico auf die
individuellen Fähigkeiten der Mitspielenden ein und motivieren sie durch
Lob. Beim 7. Frühlingsfest war die Zirkusvorstellung sicher der
Höhepunkt – doch nicht nur damit wurden wieder zahlreiche Gäste an das
„Haus Prieschka“ am Ortsrand des Bad Liebenwerdaer Ortsteils gelockt.
Live­Musik von den Räderland Stompers und den Plessaer Mühlenmusikanten,
die Trommlerinnen des Kampfsportvereins Kuroi Tora, ein Programm der
Bewohner, Kaffee, Kuchen, Gegrilltes und wie immer wieder jede Menge
Sonnenschein machten das Frühlingsfest zu einer runden Sache.

Grüße der Stadt überbracht

Wie bereits in den vergangenen Jahren besuchten das Fest nicht nur
Angehörige der Bewohner und Gäste aus anderen Behinderteneinrichtungen,
etwa aus Meißen, Wolfen, Jahnsdorf bei Chemnitz, Kmehlen oder aus
Koßdorf, sondern auch wieder viele Einwohner aus Prieschka selbst. Grüße
der Stadt Bad Liebenwerda überbrachte der stellvertretende Bürgermeister
Gerd Engelmann.

Das Unternehmen „pro civitate“ betreibt in der Region neben dem „Haus
Prieschka“ auch das Pflegeheim Elsterwerda. Im kommenden Monat soll der
erste Spatenstich für eine neue Einrichtung in Plessa erfolgen. Dort
soll im Laasemühlenring eine Seniorenpflegeeinrichtung mit 51Plätzen
entstehen. Gutes zu berichten gibt es jedoch auch aus Prieschka: Die
Einrichtung ist bei Kontrollen des Medizinischen Dienstes der
Krankenkassen(MDK) zur Pflegequalität in stationären Einrichtungen mit
einer 1,0 – der Bestnote, die zu vergeben ist, bewertet worden.

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 9.5.2011